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Flieger
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BeitragVerfasst am: Mo 20.11.2006, 21:56    Titel: TASSO Newsletter Antworten mit Zitat

Einigkeit: Bundesrat und EU fordern Importverbot von Hunde- und Katzenfellen

Den meist aus Asien stammenden Importen von Hunde- und Katzenfellen soll nun ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben werden. Sowohl der Bundesrat als auch die EU setzen sich vehement für ein Import- und Handelsverbot von Hunde- und Katzenfellen innerhalb der Europäischen Union ein. So legte die EU-Kommission heute einen entsprechenden Entwurf vor. "Konsumenten sollen sicher sein können, dass sie nicht ungewollt Artikel mit Katzen- oder Hundefell kaufen", begründet der EU-Kommissar Kyprianou das längst überfällige Vorgehen. Um das Verbot durchsetzen zu können, seien entsprechende DNA-Tests geplant.

Allein für den deutschen Markt werden in Asien jährlich etwa eine halbe Million Hunde und Katzen nur wegen ihres Fells gezüchtet und dann oft qualvoll getötet. Dabei merken die Verbraucher oft gar nicht, dass sie mit den Plüschtieren, dem Spielzeug oder der Kleidung Hunde- und Katzenfell kaufen, weil eine entsprechende Deklaration auf den Produkten nicht vorgeschrieben ist.

"Letztendlich entscheiden wir alle mit, ob und wie lange das grausame Vorgehen vor allem Chinas noch Früchte tragen wird. Denn nur wenn die Nachfrage bei uns Verbrauchern gestoppt wird, wird es auch kein Angebot mehr geben.", appelliert Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale.

Quelle: TASSO-Online
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Puma
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BeitragVerfasst am: Mo 20.11.2006, 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Seitdem ich weiß, dass einige "Plüsch"mäuse aus Katzenfell bestehen, trau ich mir gar keine mehr zu kaufen. pipe
_________________
Grüße
Sophie
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Flieger
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BeitragVerfasst am: Mo 20.11.2006, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

deshalb nehmen wir nur Simi- und Martinamäuse big grin da ist garantiert kein echtes Fell dran zwinkern
_________________
LG
Flieger

Man kann im Leben auf vieles verzichten. Aber nicht auf Katzen und Literatur


Zuletzt bearbeitet von Flieger am Di 21.11.2006, 00:00, insgesamt einmal bearbeitet
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Kardassia
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BeitragVerfasst am: Mo 20.11.2006, 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kauf auch nur Mäuse aus Kunstfell.

Hab den Newsletter auch gerade gelesen.

Hoffe, daß dann auch wirklich keine Felle und Fellprodukte mehr importiert werden.
_________________
Liebe Grüße
Helena

mit Kermit, Macchiato, Akasha und Morgana, Tigger und Lancelot, Tünnes und Mietje sowie den Sternenkatzen Klaus, Cleo, Linnie, Minka, Johnny, Amidala und Clooney
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Ramgad
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BeitragVerfasst am: Di 21.11.2006, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

Flieger hat Folgendes geschrieben:
deshalb nehmen wir nur Simi- und Martinamäuse big grin da ist garantiert kein echtes Fell dran zwinkern


es könnten vielleicht ein paar Haare von den Grabentigern eingehäkelt sein zwinkern

Liebe Grüße
Dagmar
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Gott schuf die Katzen, damit der Mensch einen Tiger zum streicheln hat
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Flieger
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BeitragVerfasst am: Mi 20.12.2006, 19:43    Titel: Antworten mit Zitat

Unterschriften-Aktion für tierversuchsfreie Forschung in der EU

Der Bundesverband "Menschen für Tierrechte" hat am 11. Dezember 2006 zusammen mit Tierrechtsorganisationen aus 10 europäischen Ländern eine groß angelegte Unterschriftenaktion im Internet gestartet. Das Ziel der Aktion: Forschung ohne Tierversuche.

Anlass für die Unterschriftenaktion - zu deren Beteiligung TASSO alle Tierfreunde nur eindringlich aufrufen kann - ist die angestrebte Novellierung der derzeitigen Tierversuchsrichtlinie 86/609. Die Aufgabe der EU ist es, diese zwanzig Jahre alte, unzeitgemäße Richtlinie grundlegend zu überarbeiten.

„Die Novellierung der Tierversuchs-EU-Richtlinie bietet der EU jetzt die Chance, den Ersatz von Tierversuchen deutlich voranzubringen,“ erläutert Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes. „Diese Gelegenheit muss jetzt unbedingt genutzt werden, einen generellen Kurswechsel einzuleiten: weg vom Tierversuch, hin zu innovativer Forschung ohne Tierversuche.“

Tierversuchsfreie Methoden wie Zellkulturen oder Computermodelle sind nicht nur ethisch ganz und gar unbedenklich, sondern neben der hohen Zuverlässigkeit der Resultate oft auch noch kostengünstiger und schneller.

"Was sollte uns also noch davon abhalten, unsere Stimme abzugeben - für Forschung, aber gegen Tierversuche! Jede Stimme zählt. Auch ich habe meine Stimme schon abgegeben. Klick auf den Link genügt.", so Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale.

Unterschriftenaktion
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Flieger
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BeitragVerfasst am: Do 11.01.2007, 00:05    Titel: Antworten mit Zitat

Neue EU-Verordnung schafft gesetzliche Grundlage für Verbesserungen bei Tiertransporten

Am Freitag trat die neue EU-Verordnung Nr. 1/2005 für Tiertransporte in Kraft. Diese sieht höhere Auflagen für die Ausstattung von Transport-Fahrzeugen sowie strengere Auflagen für die Personen vor, die den Transport begleiten.

So müssen Neufahrzeuge, mit denen Tiere 8 Stunden und länger transportiert werden, ab sofort mit einem Satelliten-Navigationssystem ausgestattet sein. Dies ermöglicht den Behörden eine lückenlose Kontrolle über die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten. Ältere Fahrzeuge müssen bis 2009 nachgerüstet werden.

Des Weiteren gelten ab sofort schärfere Bestimmungen für die regelmäßige Tränkung der Tiere. Der Einsatz von Schlagstöcken ist künftig untersagt und trächtige Tiere, die kurz vor der Geburt stehen, sowie Neugeborene dürfen nicht mehr transportiert werden. Fahrer und Betreuer müssen Schulungen absolvieren und benötigen ab 2008 eine Zulassung für den Umgang mit den Tieren.

Noch keine Einigung gibt es weiterhin für Beförderungszeiten und die Besatzdichten, also wie viele Tiere pro Quadratmeter transportiert werden dürfen.

"Natürlich sind mit der neuen EU-Verordnung nicht alle tierschützerischen Aspekte der Tiertransporte berücksichtigt. Aber dennoch ist neben den einzelnen Neuerungen, die ohnehin schon sehr begrüßenswert sind, das wirklich revolutionäre der EU-Verordnung, dass die Verantwortung für die Transporte ab sofort nicht mehr nur beim Transportunternehmen liegt, sondern alle am Transport beteiligten Personen mit einbezieht. So wird in Zukunft jeder - vom Händler bis zum Fahrer - bei Verstößen zur Verantwortung gezogen werden können. Das sollte eine mögliche Ahndung von Zuwiderhandlungen einfacher machen." erläutert Philip McCreight, Leiter des Tierschutzvereins TASSO e.V.

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benson
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BeitragVerfasst am: Do 18.01.2007, 20:50    Titel: 650.000 EUR für eine Mauer gegen Hundegebell Antworten mit Zitat

650.000 EUR für eine Mauer gegen Hundegebell

Das Tierheim des Tierschutzvereins Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis wird möglicherweise mit Ausgaben im 6-stelligen Bereich konfrontiert werden, die rein gar nichts mit dem Tierschutz zu tun haben.

Ein Anwohner in unmittelbarer Nähe des Tierheims hatte sich mehrfach über Hundegebell beschwert. Eine Einigung auf friedlichem Weg vor einem Jahr durch einen Ombudsmann schlug fehl. Das Tierheim versuchte mit Bauwägen, Containern und einem Bretterzaun Abhilfe zu schaffen. "Wir haben alle Maßnahmen getroffen, um eine friedliche Lösung zu finden.", sagte die Vorstandssprecherin des Vereins Christiane Thul-Steinheuer.

Der vom Hundegebell genervte Nachbar wandte sich an den Petitionsausschuss des Landtages, der das staatliche Umweltamt einschaltete. Eine Messung des Lärmpegels ergab eine Überschreitung von 6 Dezibel. Ein vom Tierheim beauftragter Gutachter kam zu dem Ergebnis, dass nur eine Mauer zwischen 8 und neun Meter Höhe und 82 Metern Länge Abhilfe schaffen könnte. "Selbst die Berliner Mauer war nur 6 Meter hoch.", so Thul-Steinheuer enttäuscht.

In Sachen Schallschutz lässt der Verein rechtliche Schritte prüfen.

Eine Reihe von Benefiz-Veranstaltungen wie ein Rockkonzert und eine Ü-30-Party sollen zwischenzeitlich allerdings schon mal die Kassen füllen.

Quelle: TASSO e.V.

motz Ich sehe schon Gaby mit ihrer Jugendgruppe hinter einer 9m hohen Schallschutzwand. Tolle Aussichten ...
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Lieben Gruß, Benson

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BeitragVerfasst am: Sa 10.02.2007, 08:02    Titel: Antworten mit Zitat

Braunbären droht die systematische Ausrottung

2006 verfolgten unzählige Menschen in den Medien die dramatische Jagd auf den Braunbären Bruno, dessen Leben letztendlich in Bayern traurig zu Ende ging. In Slowenien wurden in den letzten 5 Jahren fast 500 (!) Braunbären getötet. Der größte Teil davon wurde von der Regierung zum Abschuss freigegeben.

Europäische Braunbären sind nach EU-Recht streng geschützt, ein Abschuss nur zur Abwehr individueller Gefahrensituationen zulässig. Der Bestand der Braunbärenpopulation wird auf nur einige hundert Exemplare geschätzt. Wenn Slowenien auch weiterhin Jagd auf die Bären macht, wird dieser bedrohten Tierart bald das Aus drohen. Alle Bemühungen und Hoffnungen auf eine Wiederansiedlung in den Alpen wären damit zunichte gemacht.

Das Vorgehen der slowenischen Regierung ist um so dramatischer, da Sloweniens Bären zum Kernstück der europäischen Population gehören. In anderen europäischen Ländern ist die Population klein und zerstückelt. Slowenien hat neben Kroatien die bisher stabilste Bärenpopulation. Dazu kommt eine sehr geringe Fortpflanzungsrate dieser Tiere.

Mit dem Abschuss von 126 Bären in Slowenien im Jahre 2006 hat die Jagd ihren traurigen Höhepunkt erreicht. Jetzt kann den Bären nur noch internationaler Druck durch die EU helfen.

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BeitragVerfasst am: Sa 24.02.2007, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Tierhalter sind für Tierheimkosten mit verantwortlich

Wer seinen Hund im Tierheim abgibt, muss damit rechnen, dass er die damit verbundenen Kosten – im folgenden Fall rund 10,-- EUR pro Tag - selbst tragen muss. Das hat das Verwaltungsgericht in Neustadt an der Weinstraße unlängst entschieden. Der Halter eines Staffordshire-Terrier hatte sein Tier im Juli 2003 abgeben müssen, weil er nach Angaben des Gerichtes als nicht geeignet galt, den Hund zu halten. Das zuständige Ordnungsamt verlangte von dem Mann daraufhin 3.700,-- EUR jährlich, um die Tierheim-Kosten decken zu können. Das Gericht entschied, dass nicht die Allgemeinheit, sondern der Eigentümer des Hundes die Kosten zu tragen habe.

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und da hören wir böse Stimmen, weil wir eine Aufnahmegebühr für ein Abgabetier verlangen ...
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BeitragVerfasst am: Mi 14.03.2007, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Jagd auf Elfenbein: So unerbittlich wie seit 20 Jahren nicht mehr

Mehr als 20.000 Elefanten werden derzeit wegen ihres Elfenbeins Jahr für Jahr gewildert. Allein 2006 wurden 23 Tonnen geschmuggeltes Elfenbein sichergestellt. Doch die Dunkelziffer liegt bei traurigen 90%!

Der Elfenbein-Schwarzmarkt hat die Ausmaße der grausamen Massaker der 70er Jahren angenommen. Damals wurden die Elefantenbestände in Afrika teilweise um bis zu 90% dezimiert. Erst mit dem Elfenbein-Handelsverbot 1989 ging auch die Wilderei zurück. Seit 1997 allerdings haben einige afrikanische Staaten eine Lockerung des Handelsverbotes erreicht. Mit dem Ergebnis, dass der Handel seitdem erneut zu blühen begann.

Schuld an der für Tierschützer unverständlichen Entwicklung sind nicht zuletzt die enormen Schwarzmarktpreise, die für Elfenbein gezahlt werden. Diese haben sich in den letzten 3 Jahren fast vervierfacht. Inzwischen werden schwindelerregende Rekordpreise von 750 US-Dollar pro Kilogramm Elfenbein gezahlt! Dass vor diesem Hintergrund "...über eine Legalisierung des Elfenbeinhandels diskutiert wird, ist unverantwortlich..." erklärt die PRO WILDLIFE-Expertin Daniela Freyer.

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BeitragVerfasst am: Mo 26.03.2007, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

In der Sonne kann das Auto zur tödlichen Falle für den Hund werden

Am Sonntag starb in Braunschweig ein Hund in einem Auto, das in der prallen Sonne geparkt war. Polizisten waren auf das Auto aufmerksam geworden, dessen Scheiben schon von der Atemluft der Tiere beschlagen war. Obwohl die Beamten sofort reagierten und die Scheiben einschlugen, konnte eines der beiden Tiere nur noch tot geborgen werden. Gegen den Halter wird jetzt wegen Verletzung gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Schon bei 20 Grad Celsius Außentemperatur entwickeln sich in einem geparkten Auto innerhalb kürzester Zeit Temperaturen von bis zu 50 Grad. Aber auch weniger hohe Temperaturen machen dem Vierbeiner zu schaffen. Im Gegensatz zum Menschen ist er nicht in der Lage, sich durch schwitzen Kühlung zu verschaffen. Die paar Schweißdrüsen an den Pfoten reichen in einer solchen Akut-Situation nicht aus. Auch das Hecheln hilft dem Hund nicht. Kann das Tier seinen Flüssigkeitsverlust nicht ausgleichen, dickt das Blut ein. Ein Schock ist die Folge und endet oft mit dem Tod.

"Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass die Wärmeeinwirkung durch die Sonneneinstrahlung in einem geparkten Auto ungleich dramatischer ist, als die Außentemperatur dies vermuten lassen würde. Und dies bereits nach wenigen Minuten.", erklärt Philip McCreight die immer wieder vorkommenden Fälle von im Auto eingeschlossenen Tieren. "Uns ist auch bewusst, dass in den meisten Fällen, in denen ein Tier im überhitzten Auto zurückgelassen wird, keine Böswilligkeit des Halters vorliegt." so McCreight weiter. Deshalb ist es um so wichtiger, immer wieder darauf hinzuweisen: Sobald das Auto in der Sonne steht, auch wenn die Temperaturen noch frühlingshaft sind, sollte es tabu sein, sein Tier im Auto zurückzulassen!

Übrigens: Wenn Sie beobachten, dass ein Tier in einem in der Sonne parkenden Auto eingeschlossen ist, der Besitzer weit und breit nicht zu sehen ist und das Tier offensichtlich schon leidet, sollte Sie auf jeden Fall die Polizei verständigen. "Nur nicht tatenlos zusehen!" bittet Philip McCreight.

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BeitragVerfasst am: Di 03.04.2007, 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Südkoreanische Wissenschaftler klonen den ersten Wolf

Dem Forscherteam rund um den Tiermediziner Lee Byeong Chun und Shin Nam Sik von der Seouler Nationaluniversität sei es eigenen Angaben zufolge erstmals gelungen, 2 Wölfe zu klonen. Die beiden Jungtiere "Snuwolf" und "Snuwolffy" seien vor eineinhalb Jahren gesund zur Welt gekommen.

Die Forscher begründen ihr Experiment mit dem Schutz von vom Aussterben bedrohten Tierarten. Die Erhaltung des Wolfes durch künstliche Befruchtung sei nach Angaben der Wissenschaftler schwierig. Lee war Mitglied um den damals als Fälscher enttarnten Klonexperten Hwang Woo Suk, der später aus dem Hochschuldienst entlassen wurde und seine Lizenz zur Forschung mit embryonalen Stammzellen verlor. Eine unabhängige Bestätigung des Klon-Erfolges steht aus.

"Wann immer der Mensch versucht, sich über die Natur zu stellen, ist Vorsicht geboten.", mahnt Philip McCreight vom Tierschutzverein TASSO e.V. "Die mittelbaren und unmittelbaren möglichen Folgen des Klonens sind beim derzeitigen Stand der Forschung für niemanden einzuschätzen. Und mit Tierschutz hat dieser Versuch, der auch noch darin gipfelte, dass 12 Hündinnen als Leihmutter fungieren mussten, nun am wenigsten zu tun.", so McCreight weiter.

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BeitragVerfasst am: Di 03.04.2007, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Weitgehend unbekannt: Südamerikas Jagd auf Affen

Die Jagd auf Gorillas und Schimpansen in Afrika ist seit Jahren in den Schlagzeilen. Der Affenwelt Süd- und Mittelamerikas droht aber ebenfalls die Ausrottung durch den Menschen. Doch davon weiß kaum jemand. Allein im Amazonas-Gebiet werden jährlich 3 Millionen Affen erbarmungslos wegen ihres Fleisches gejagt. Vor allem die größeren Arten sind inzwischen vielerorts schon verschwunden. Gerade jetzt, nach der Regenzeit, ist mit einer vermehrten Jagd zu rechnen, da die Tiere gut genährt sind. Das traditionelle Blasrohr als Jagdwaffe hat längst dem effektiveren Gewehr Platz gemacht. Mit Konsequenzen für die Affenwelt: 20 Affenarten gelten auf der Roten Liste als vom Aussterben bedroht, 14 als stark gefährdet und 27 als gefährdet. Der Gelbschwanzwollaffe gilt mit gerade mal noch 250 Exemplare als einer der bedrohtesten Primaten weltweit.

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BeitragVerfasst am: Di 03.04.2007, 20:43    Titel: Antworten mit Zitat

Kaninchenmast in Deutschland

Kaninchenfleisch gilt als Delikatesse und gehört zu Ostern bei vielen deutschen Familien einfach dazu. 30 Millionen Kaninchen werden in Deutschland Jahr für Jahr geschlachtet. Doch die enorme Nachfrage kann nur durch Mastbetrieb gedeckt werden. Und der schließt eine artgerechte Haltung definitiv aus.

Dicht an dicht in enge Käfige gezwängt, wie bei der Haltung von Hühnern in Legebatterien, werden die Kaninchen mit Kraftfutter und Antibiotika innerhalb kürzester Zeit schlachtreif gefüttert. Dass dabei jedes 5. Tier an den Folgen der Haltung stirbt, ist einkalkuliertes Risiko.

Der Hessische Rundfunk (HR) beschäftigt sich mit dem Thema "Kaninchenmast" am 4. April 2007 um 21:15 Uhr in der Sendung "Alles Wissen". Weiteres Informationsmaterial in Form von Videodokumentation und Fotos kann beim Deutschen Tierschutzbüro angefordert werden: www.tierschutzbuero.de

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